Die Anfahrt ist etwas trickreich und beginnt bei einer bleistiftförmigen rot-weiss längsgestreiften Tonne. Von hier führt ein markiertes Fahrwasser in den Hafen, das man tunlichst nicht verlassen sollte. Am Eingang ist die Markierung nicht besonders gut, vor allem die nächste grüne Spiere ist etwas weit weg. Hier bin ich mit 2.40m Tiefgang auch aufgelaufen.

Am besten fixiert man den gut sichtbaren Kirchturm, vor dem sich ein signalrotes Dreieck befindet. Das wäre die Ansteuerungshilfe, mit deren Hilfe man problemlos in den Hafen kommt.

Irgendwann zweigt das Fahrwasser nach links in den Yachthafen oder nach rechts in den Industriehafen ab. Ich war im Letzteren und bin dort sehr gut gelegen.

Diese kleine Stadt ist das historische Zentrum der 30 km langen und 6km breiten Insel Aeroe. Mit vielen Attributen, wie Märchenstadt, Prinzenstadt usw. schmückt sich der Ort. Beim Lokalaugenschein im April 2016 traf dies alles zu. Ganz stimmt das nicht, denn meine Erwartungen wurden in jeder Hinsicht übertroffen. Durch diese Stadt zu schlendern, versetzt einen in eine andere Zeit, die hier, sieht man von den Autos ab, stehen geblieben zu scheint. Alte Fachwerkhäuser mit Dachgibeln, die man berühren kann, grobe Pflastersteinstrassen, liebevoll dekorierte Hauseingänge oder Fenster geben eine unvergleichliche Stimmung.

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