Auf dieser 131 Quadratkilometer grossen Insel leben nur knapp 2000 Menschen. In der Antike war Kea wegen der Silberminen bekannt.

An der Nordwestspitze findet sich eine grosse Bucht, die ohne Probleme angesteuert werden kann. Wenn man in die Bucht einfährt findet sich auf der Steuerbordseite ein Fähranleger und ein paar Häuser. Ich bevorzuge aber den südlichen Teil der Bucht, den Ormos Voukarion, wo sich am Ufer mehrere Tavernen, kleine Boutiquen und Geschäfte befinden. Man kann entweder in der Bucht ankern oder an der Kaimauer bei den Restaurants festmachen. Vorsicht, in Ufernähe finden sich grössere Steine, die unter Umständen zur Gefahr für das Ruder werden.

Es lohnt sich mit dem Bus oder einem Taxi in den Hauptort zu fahren, der ca. 5km entfernt am Berg thront. Von hier hat man einen phantastischen Ausblick in die Kykladen. Es gibt kleinere Handarbeitsgeschäfte, Kunstwerkstätten, Tavernen und Restaurants. Lohnenswert ist auch der Ausflug zum Löwen von Kea, eine antike Steinfigur eines Löwen, dessen Gesicht ein Lächeln zeigt.

Den Sonnenuntergang geniesst man am besten auf der Aussichtsterasse eines der vielen Kaffees.

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