Diese Insel ist ein Vulkan, man fährt praktisch in den Vulkankrater hinein,  an dessen Hängen der Hauptort Adamas zu kleben scheint. Hier leben ungefähr 1000 Menschen.

In der Marina findet man eine gute infrastruktur, rund um den Hafen haben sich viele Geschäfte, Kaffees und Restaurants angesiedelt. Allerdings führt auch eine gut frequentierte Hafenstrasse mit Zubringer zur Fähre vorbei. Die Fähre hat ihre Anlegestelle am Ende dieser Strasse. Es empfiehlt sich, hier einen ordentlichen Respektabstand einzuhalten, da diese grossen Schwell verursachen, wenn sie in typisch griechischer Manier im Rückwärtsgang anlegen, gar nicht festmachen, sondern sich mit reichlich Rückwärtsschub an der Kaimauer stabiliseren.

Bei einem Aufenthalt habe ich mir eine Vespa gemietet und bin rund um die Insel gefahren. Ich habe wunderschöne Buchten und eine im Landesinneren blühende Landschaft gesehen, aber auch grauenvolle Zementabbaustätten.

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