diese kahle, 15km lange und 7.5km breite Insel fällte vor allem durch ihre Berge auf. Auf dem 682m hohen Profitias Ilias thront ein verlassenes Kloster.

Mein Lieblingsplatz auf dieser Insel findet sich im nördlichen Teil, im Omros Ak Nikolao.

Eine schmale, fijordähnliche Bucht bietet Schutz von allen Seiten. Der Ankergrund ist allerdings schwierig, der Platz in der kleinen Bucht sehr begrenz, so dass man in der Regel eine Landleine ausbringen muss.

Ausser zwei Restaurants und einer kleinen Töpferei findet man hier nichts. In der Regel ist die Bucht recht einsam. Als wir dort waren, diente sie als Kulisse für einen Spielfilm, was die vielen Leute erklärt.

Die Insel hat etwas 2000 Einwohner, die meisten leben in den Städten Apolloonia und Artemos. In der Hafenstadt Kamares sind es knapp 200.

In der Antike wurde hier Silber abgebaut.

Am Rande der kahlen Küste findet man auf der Insel aber auch ein paar grüne Flecken mit bescheidener Landwirtschaft, vor allem Anbau von Oliven und Wein. Die Töpferei findet man auf der Insel seit der Antike.

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